Diese Buchreihe präsentiert aktuelle Themen von Journalisten und Autoren hintergründig recherchiert und verständlich aufbereitet. Was wirklich hinter politischen oder wirtschaftlichen Entscheidungen oder Geschehnissen steckt, lesen Sie hier. Erfahren Sie welche Interessen oder Verbindungen hinter Dingen stehen, die unser aller Leben betreffen. Jedes Buch spannend wie ein Krimi. Nur, dass es auch um Ihre Person dabei geht.

 
Daniel Dettling
geboren 1971, ist Gründer der Denkfabrik re:publik – Institut für Zukunftspolitik. Der Jurist und promovierte Verwaltungswissenschaftler denkt und schreibt für Politiker, Ministerien und Unternehmen und hält Vorträge. Zu seinen Themen gehören insbesondere der gesellschaftliche und demografische Wandel. Er lebt mit seiner Partnerin und drei Kindern in Berlin.

Wie wollen wir in Zukunft leben?

Der demografische Wandel stellt uns vor neue Fragen: Wie schaffen wir mit weniger Köpfen mehr Leistung und Gerechtigkeit? Wie kann die kommende Generation ohne Angst aufwachsen – und auch aufsteigen? Gesucht wird eine Gesellschaft, die jedem Ihrer Mitglied immer wieder neue Chancen und Möglichkeiten gibt, ein Leben in Würde und Selbständigkeit zu führen.
Gesucht wird ein Land, das endlich erwachsen wird und sich der Verantwortung stellt, nach innen wie nach außen. Begeben wir uns auf die Reise in die Neo-Republik!

 

 

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Patrick Gensing

arbeitet für tagesschau.de. Daneben realisiert er Beiträge für Panorama und andere ARD-Sendungen. Für seine journalistische Arbeit erhielt er u. a. den Axel-Springer- Preis.

Andrej Reisin

hat in Hamburg Geschichte, Journalistik und Germanistik studiert und arbeitet als freier Journalist. Hauptsächlich ist er für die Redaktion des ARD-Politikmagazins Panorama tätig.

Der Präventivstaat

Statistisch betrachtet geht es den Menschen in Deutschland so gut wie noch nie: Wir leben immer länger, der medizinische Fortschritt ist unaufhaltsam. Die Gesellschaft wird immer sicherer, schwere (Gewalt-)Kriminalität ist seit Jahrzehnten auf dem Rückzug. Mit ihrem Buch „Der Präven- tivstaat“ beleuchten Patrick Gensing und Andrej Reisin die ökonomischen und sozialen Hintergründe der neuen Sicherheitsideologie, die quer durch alle Parteien geht. Sie entlarven das Primat der Prävention als Weg in einen Überwachungs- und Sicherheitsstaat, in eine fanatische Gesundheits- und Sittenwächtergesellschaft.

 

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Sebastian Christ,

der u. a. für stern.de zwei Jahre lang als Parlamentskorrespondent gearbeitet hat, hat für seine Arbeiten zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem zweimal den Axel-Springer-Preis.

Was von Deutschland übrig bleibt

Der demografische Wandel bedroht die Freiheit. Deutschland wächst nicht mehr von innen heraus, sondern es schrumpft. Dörfer verwaisen, kleinere und mittlere Städte verlieren vor allem junge Menschen an die immer noch wachsenden Ballungszentren. Demografen zeichnen drastische Zukunftsszenarien, im Jahr 2050 soll der Altersdurchschnitt in den meisten Landkreisen außerhalb der so genannten Metropolregionen bei über 55 Jahren liegen. Sebastian Christ hat sich auf den Weg gemacht, um Deutschland zu porträtieren. Klar wird, wir können uns ein Deutschland ohne Provinz nicht leisten.

 

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Ludwig Greven

Jahrgang 1956, Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Volkswirtschaft. Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München. Seit über 30 Jahren als politischer Journalist tätig. Seit 2006 arbeitet er als Politikredakteur und Autor bei ZEIT ONLINE und daneben auch für andere Medien. Er beschäftigt sich vor allem mit der Entwicklung der Parteien und politischer Institutionen, Partizipation der Bürger, Europapolitik und gesellschaftspolitischen Fragen wie Integration, Migration und demografi schem Wandel.

 

 155440_Skandalrepublik Cover.inddDie Skandal Republik

Kleine und größere Skandale und Affären erschüttern immer wieder das Land. Ob in der Politik, von Christian Wulff bis hin zu Sebastian Edathy, im Sport der Steuerbetrug eines Uli Hoeneß, im Film-, Fernseh- und Showbusiness, in den Medien oder in der Wirtschaft. Verändert hat sich allerdings der Umgang damit. Heute wird, verstärkt durch das Internet und die Dauerbeobachtung durch die neuen Medien, jede Kleinigkeit skandalisiert. Journalisten, Staatsanwälte und selbst erklärte Aufklärer machen gnadenlos Jagd auf mögliche Verdächtige, jeden Verantwortlichen und halbwegs Prominenten kann es jederzeit treffen. Chancen, dem ständigen Sturm der Empörung zu entkommen, haben sie kaum.Verloren zu gehen droht die ursprüngliche Aufgabe eines Skandals: dass sich die Öffentlichkeit immer wieder darüber verständigt, welche Regeln und Normen gelten sollen und welches Verhalten gerade von Führungspersonen sie toleriert und welches nicht.
Welche Funktion aber erfüllen heute überhaupt Skandale? Was bewirken sie? Und welche Absichten verbergen sich dahinter, wenn uns Skandaljäger immer neue Aufreger vorsetzen?

Sind wir alle Käuflich?

Immer neue Korruptionsskandale sorgen für Empörung und wachsenden Verdruss bei den Bürgern. Aber beschränkt sich Korruption auf Politik, Wirtschaft und öffentliche Verwaltung? Oder neigen wir nicht heute alle dazu, uns Vorteile zu erkaufen oder schmieren zu lassen? Weshalb aber breitet sich Korruption so aus? Ludwig Greven gibt auf all diese Fragen klare Antworten mit zahlreichen Beispielen, und er bietet Hinweise, wie wir uns gegen die Aus- breitung der gefährlichen Korruptionsseuche wehren können.

 

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Svea Eckert
ist seit 2007 als freie Reporterin und Autorin für Das Erste aktiv. Sie recherchiert und berichtet für die ARD-Nachrichten- sendungen wie Tagesschau und Tagesthemen. Ihr inhaltlicher Schwerpunkt ist das Thema Internet: Von Netzpolitik angefangen über Macht- und Wirtschaftsinteressen von Großkonzernen bis hin zum Datenschutz. .

Überwacht und ausgespäht

Neben den unzähligen brisanten Enthüllungen über die Arbeit der Geheimdienste reflektiert das Buch die Fakten und die daraus resultierenden Folgen. Es folgt der Spur von Edward Snowden und trifft entscheidende Figuren, die uns die Geschichte des Skandals erzählen. Svea Eckert erklärt PRISM, Tempora und Co. und zeichnet den Skandal bis nach Deutschland nach. Denn auch hier greifen Geheimdienste an den großen Internetknotenpunkten Daten ab. Ganz unbewusst leben wir im Zeitalter von „Big Data“. Es hat sich eine Industrie entwickelt, die die Daten gewinnt und auswertet. Doch wie weit dürfen Regierungen gehen? Ob der Kampf gegen den Terror tatsächlich jegliches Persönlichkeitsrecht aushebeln darf? Ein Appell an den persönlichen Datenschutz und die Politik, die Ideale bürgerlicher Freiheit nicht leichtsinnig zu verraten.

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Dr. Hans Jörg Schrötter
Dr. Hans Jörg Schrötter, Journalist und Volljurist. Studium des deutschen und internationalen Rechts an den Universitäten Bonn, München, Genf und an der Akademie für Internationales Recht, Den Haag. Verfasser zahlreicher Buchveröffentlichungen, u. a. „Die Wahl des Europäischen Parlaments in der Bundesrepublik Deutschland“, „Kleines Europalexikon, Geschichte, Politik, Recht“, „Mein Einbürgerungstest, Alle Fragen, alle Antworten“.

Sind wir das Volk?

Das demokratische Konzept wurde nicht für Länder, Staaten, Nationen erdacht, sondern für Menschen – und diese erfüllen es mit Leben. Und trotz oder wegen unseres komplizierten Wahlsystems in Deutschland funktioniert unser demokratisches System. Ganz besonders durch das segensreich stabilisierende Konstrukt unseres Grundgesetzes. Aber auf der Hut müssen wir bleiben. Für demokratische Strukturen höchst gefährliche Viren wirken und wachsen versteckt. Wer darf wann demonstrieren? Wie gesichert sind unsere Daten? Wie tarieren sich die Verfassungsorgane gegenseitig aus? Der Autor verdeutlicht anschaulich, wie unsere Demokratie funktioniert und macht deutlich, welchen Anforderungen sie sich in Zukunft stellen muss.